Exklusive Kalender – wenn der Chef persönlich zur Kamera greift

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Für einige Kalender stellt sich bei der Kalenderdruckerei Eckenfelder der Chef höchstpersönlich hinter die Kamera. So werden die Kalender hier nicht nur vollstufig produziert, sondern teilweise auch komplett selbst entworfen. Von der ursprünglichen Idee bis hin zum fertigen Kalender – alles exklusiv, alles Made by Eckenfelder.

Daniel Eckenfelder, der zusammen mit seinem Bruder Christof Eckenfelder das gleichnamige Unternehmen leitet, hat die Begeisterung für Fotografie schon von Kindesbeinen an von seinem Vater geerbt. Nach dem Abitur und noch vor dem Studium zur Druckereitechnik absolvierte er eine Ausbildung in einem Fotostudio für Produkt- und Modefotografie. Das Hobby aus Jugendtagen wurde schließlich zur Profession – privat wie auch bei der Kalendergestaltung. Gegen Ende jeden Jahres zieht sich Daniel Eckenfelder in das Fotostudio des Unternehmens zurück und kreiert zahlreiche Kalendermotive. Im diesjährigen Sortiment tragen die beiden Kalender Aromaküche und Fresh seine Handschrift.

Nachgefragt bei Daniel Eckenfelder

Was macht ein gelungenes Motiv aus?

DE: Das Faszinierende an der Fotografie ist das Spiel mit dem Licht – ob in der Natur oder im Studio. Die Kunst ist das „eine“ richtige Licht für eine Szene zu finden. Generell ist ein Motiv für mich dann gelungen, wenn die Idee der Bildaussage auf genau diese unaufdringliche aber eben treffende Weise umgesetzt wurde.

Wann ist die Kamera immer dabei?

DE: Na immer natürlich – zumindest im Auto und auf Reisen fehlt sie nie.

Wie groß ist mittlerweile der Kamera-Fuhrpark im Hause Eckenfelder?

DE: Von meinen ersten Ersparnissen in Jugendtagen kaufte ich mir eine Contax Kamera, die auch heute noch zu Hause im Schrank steht. Zu Zeiten der analogen Fotografie nutzten wir im Unternehmen zwei Sinar Kameras und eine weitere Contax Mittelformatkamera. Der Einstieg in die digitale Fotografie erfolgte im Frühjahr 2003 mit einer Canon 1 DS, der ersten digitalen Spiegelreflexkamera mit Vollformatsensor. Bei diesem Typ sind wir geblieben, ergänzt um eine Canon EOS 6 D für den Einsatz in der Natur. Die Optik kommt von Zeiss und Canon.

Von der analogen in die digitale Fotografie – war das eine große Umstellung?

DE: Der Umstieg von der Großformatfotografie auf die digitale Kleinbildtechnik ging recht problemlos. Fundiertes Grundlagenwissen schafft eben doch beruhigende Gelassenheit. Der ganze Bereich der Bildbearbeitung überschneidet sich ideal mit unseren Vorstufenanforderungen. Bereits bei der Aufnahme bekommt man eine klare Vorstellung, welche Einstellungen bei der RAW-Entwicklung und Bildbearbeitung effizient sind und was unbedingt beim Aufnahmeaufbau zu erledigen ist.

Warum sind gerade Lebensmittel das Thema der Kalendermotive?

DE: Meine Leidenschaft fürs Kochen – schon seit Kindheitstagen – treibt mich immer wieder in die Welt der begeisternden Ästhetik der Nahrungsmittel. Meine Kochkünste verdanke ich vor allem meiner Mutter, mit der ich früher oft zusammen in der Küche stand und begeistert gelernt habe. Darüber freut sich heute nicht nur meine Familie, sondern auch die Eckenfelder-Mitarbeiter, die gerne im Fotostudio vorbeischauen und beim Shooting die ein oder andere Leckerei probieren. Die Küchenthemen fotografiere ich nun schon seit mehr als 20 Jahren. Mit dem Kalender „Delikatessen“ 2008 erstmals etwas gewagter und experimenteller. Hier hat die digitale Technik viele neue Wege gezeigt. Übrigens gibt es die Rezepte im Kalender zum Nachkochen auf den jeweiligen Rückseiten.

Und wie sieht die Planung für das kommende Kalendersortiment aus?

DE: Das Thema Kochen verliert nicht an Reiz. Unsere Kreativabteilung wirft immer wieder neue Ideen auf den Diskussionstisch. Ich freue mich schon auf die Kalender Jahrgang 2019.

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